Eine Heilpraktikerin gibt wertvolle Tipps

Wie so oft, beginnt im Herbst die Erkältungszeit und zieht sich über den ganzen Winter in Wellen durch. Für die Betroffenen ist es eine schwierige Phase, die in der Regel jedoch nach wenigen Tagen überstanden ist. In diesem Winter ist es vor allem ein sehr hartnäckiger Husten, der die Betroffenen quält. Viele haben einen trockenen Reizhusten, der sich in geheizten Räumen verschlimmert. Der ständige Hustenreiz zwingt zu ununterbrochenem Husten, der keine Erleichterung bringt. Im Liegen verstärken sich die Hustenanfälle häufig, was zu unruhigen Nächten führt, die keine Erholung bieten. Das zieht sich oft über Wochen hin und bringt Kinder und Eltern um den dringend nötigen Schlaf.

Andere sind sehr stark verschleimt und „husten sich die Seele aus dem Leib“, um den Schleim aus den Bronchien nach oben zu bringen. Oft ist es zäher Schleim, der sich kaum lösen will, was sich meist im Liegen deutlich verschlimmert. Auch hier sind die Nächte unruhig und nicht erholsam.

Doch was kann man tun?

Vorbeugend ist es sinnvoll, täglich Zeit im Freien zu verbringen. Bewegung an der frischen Luft hilft, Sauerstoff zu tanken und Stress loszulassen. Bei Schulkindern ist es ein wichtiger Ausgleich zum langen Sitzen und konzentrierten Arbeiten. Dazu ein ausgewogenes Essen mit viel Gemüse und Obst, damit der Körper ausreichend Vitamine und Spurenelemente bekommt. So unterstützen Sie Körper und Seele, damit es gar nicht erst zu einer Erkältung kommt.

Kommt es doch zu einer Erkältung, hilft warmer Tee mit Salbei, Thymian, Spitzwegerich, Ingwer und anderen Kräutern. Gerne auch noch einen Löffel Honig hineingeben – das lindert den Hustenreiz und beruhigt die Schleimhäute in Hals und Bronchien.

Für all diejenigen, die mit langanhaltendem, hartnäckigem Husten zu kämpfen haben – egal ob trocken oder verschleimt – sind Globuli ein idealer Helfer. In Wasser aufgelöst und schluckweise über den Tag genommen, stärken sie die Selbstheilungskräfte, unterstützen das Immunsystem und bringen den Körper wieder ins Gleichgewicht. Der Hustenreiz lässt nach und verschwindet schließlich ganz. Der Schleim löst sich und lässt sich leichter abhusten. Nach und nach regeneriert sich der Körper, und die Nächte werden wieder ruhig und erholsam.

Wenn ihr euren Kindern und auch euch selbst mit Homöopathie helfen wollt, ist es sinnvoll, sich eine kleine homöopathische Hausapotheke zuzulegen, damit man im Bedarfsfall einige Mittel zu Hause hat. So kann man auf Symptome sofort reagieren und die Selbstheilungskräfte zuverlässig anregen. Jeder natürlich durchgemachte Infekt (d. h. ohne Antibiotika) stärkt das Immunsystem und macht den Körper fitter für die Zukunft.

Wichtige Mittel sind Bryonia, Aconit und Belladonna, wenn zum Husten auch Fieber dazukommt. Bei Reizhusten sind Spongia, Rumex und Drosera erprobte und hilfreiche Mittel. Bei Husten mit zähem Schleim sind Bryonia, Coccus cacti und Antimonium tartaricum eine gute Wahl. Das ist nur eine kleine Auswahl an Mitteln, die bei Erkältungen hilfreich sein können. Ist ein Kind ständig erkältet und rutscht von einer Erkrankung direkt in die nächste, ist eine konstitutionelle Behandlung sinnvoll. Dazu wird in der homöopathischen Praxis ein ausführliches Erstgespräch (Anamnese) geführt. Aus den geschilderten Symptomen und dem Charakter des Kindes wird dann das passende Mittel herausgesucht. Damit wird nicht nur das „Unkraut“ (die Symptome) an der Oberfläche beseitigt, sondern auch die Wurzel (die tiefere Ursache) behandelt. So wird eine langfristige Gesundung erreicht – bei Kindern wie bei Erwachsenen.

Ergänzend besteht die Möglichkeit, Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen. Kinder brauchen dies selten, doch bei Erwachsenen ist es in der dunklen Jahreszeit oft sinnvoll, z. B. Mineralien (Cellmin der Fa. Reico) oder Aloe-Vera-Gels von Forever Living Products zu nehmen. Diese können auch Kinder trinken, etwa zur Unterstützung des Darms. Sie enthalten viel Vitamin C sowie zahlreiche weitere Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Es gibt sie pur oder mit Beeren-, Pfirsich- oder Mango-Geschmack. Auch Bachblüten können die Homöopathie sehr gut unterstützen, besonders wenn seelische Themen eine Rolle spielen. Rescue-Tropfen oder -Creme sind sehr gut für die Hausapotheke; bei tieferen Beschwerden empfiehlt sich eine individuelle Mischung.

Infos über Mineralien, Bachblüten oder Aloe-Vera-Produkte sowie zur Hausapotheke:  

Naturheilpraxis Elke Stober, 

Großerlach, Tel.: 07192/93 67 940, www.naturheilpraxis-stober.de

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