Sechs Wochen Sommerferien wollen gefüllt werden – am besten mit Erlebnissen, die Groß und Klein gleichermaßen begeistern. Im Residenzschloss Ludwigsburg wartet deshalb ein abwechslungsreiches Ferienprogramm auf Familien, bei dem Geschichte lebendig wird. Zwischen prunkvollen Sälen, geheimnisvollen Treppenhäusern und den ehemaligen Gemächern der Herzöge gehen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern auf Entdeckungstour und erleben das Barockschloss aus ganz neuen Perspektiven.
Das Besondere: Jede Führung erzählt eine andere Geschichte. Mal wird das Schloss zur Schatzkammer, mal zum Abenteuerspielplatz, mal zum Ort spannender Rätsel oder überraschender Entdeckungen. Dabei stehen Mitmachen, Staunen und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt.

Schon die jüngsten Schlossgäste kommen auf ihre Kosten. Bei „Meine erste Schlossführung“ entdecken Drei- und Vierjährige gemeinsam mit einer erwachsenen Begleitperson und ihrem Lieblingskuscheltier die prachtvollen Räume des Schlosses. Spielerisch lernen sie die Welt der Herzöge kennen und dürfen zum Abschluss sogar auf dem Thron im Kinderreich Platz nehmen – ein unvergesslicher Moment für kleine Prinzessinnen und Prinzen.
Etwas ältere Kinder werden selbst zu Schatzsuchern. Bei „Der Schatz des Herzogs“ gilt es, den verlorenen Schatz Herzog Carl Alexanders wiederzufinden. Schubladen öffnen, Hinweise entschlüsseln und Rätsel lösen – Schritt für Schritt führt die Spur durch das herzogliche Appartement bis ins Schlafzimmer. Hier sind Spürsinn und Teamarbeit gefragt.
Dass ein Schloss voller Tiere steckt, überrascht viele Besucherinnen und Besucher. Adler und Löwen kennt man vielleicht bereits aus dem Schlosshof, doch bei „Tiere im Schloss“ begegnen Familien vielen weiteren tierischen Bewohnern – darunter auch fantastischen Wesen, die sich in Gemälden, Stuck und Verzierungen verstecken. Wer genau hinsieht, entdeckt überall kleine und große Überraschungen.
Bewegung kommt bei „Treppauf, treppab“ ins Spiel. Die Führung nimmt Familien mit auf eine Entdeckungstour durch repräsentative Prunktreppen und verborgene Stiegen. Dabei zeigt sich, dass Treppen im Schloss weit mehr waren als bloße Verbindungen zwischen den Stockwerken – sie erzählen von Rang, Macht und dem höfischen Leben.
Wie viel Arbeit hinter der Schönheit vergangener Jahrhunderte steckte, erfahren Kinder und Erwachsene bei „Wer schön sein will, muss leiden“ im Modemuseum. Reifröcke, Korsetts und aufwendige Frisuren machen deutlich, dass Mode am Hof oft alles andere als bequem war. Anschaulich und mit einem Augenzwinkern vermittelt die Führung, wie sich der Alltag der Adeligen von unserem heutigen Leben unterschied.
Technik, Handwerk und Architektur stehen dagegen bei „Mission Schlossbau: Baumeister gesucht!“ im Mittelpunkt. Gemeinsam gehen Familien den Spuren der Handwerker nach, die vor mehr als 300 Jahren eines der größten Barockschlösser Deutschlands entstehen ließen. Spielerisch entdecken Kinder, wie viel Können und Erfindungsgeist hinter einem solchen Bauwerk stecken.
Neben den Ferienführungen laden auch die klassischen Schlossführungen täglich dazu ein, die prachtvollen Räume der ehemaligen württembergischen Herzöge kennenzulernen. So lässt sich der Schlossbesuch ganz nach den eigenen Interessen gestalten – ob mit den Kleinsten, mit neugierigen Grundschulkindern oder der ganzen Familie.
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