Wie können Familien in Heilbronn Unterstützung bekommen, Beratung finden oder einfach gut aufgehoben sein? Steffen Kübler, Geschäftsführer des ASB Region Heilbronn-Franken, gibt Einblicke in die vielfältigen Angebote des ASB für Kinder, Jugendliche und Eltern. Im Gespräch erzählt er, welche Projekte besonders gefragt sind und warum die Zusammenarbeit mit Zappelino für Familien einen echten Mehrwert bietet.
Herr Kübler, Zappelino feiert im Jahr 2026 sein 25-jähriges Jubiläum und da der ASB Region Heilbronn-Franken zu unseren langjährigen Anzeigenkunden zählt, freue ich mich, dass Sie sich Zeit genommen haben für unser gemeinsames Interview.
Sehr gerne und meinen herzlichen Glückwunsch an Zappelino zum 25-jährigen Jubiläum. Ein solches Durchhaltevermögen und diese Nähe zu den Bedürfnissen von Familien sind alles andere als selbstverständlich.

Seit wann sind Sie beim ASB Region Heilbronn-Franken tätig und was begeistert Sie persönlich an Ihrer Arbeit?
Ich startete im Jahr 2000 als diplomierter Sozialpädagoge meinen Werdegang in der damaligen Offenen Behindertenhilfe, die heute unter dem Namen Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe, kurz KiJuB, im gesamten Stadt- und Landkreis Heilbronn bis nach Hohenlohe, Ludwigsburg und in den Stuttgarter Raum Familien und Kinder unterstützt. Anschließend war ich als Leiter der Ambulanten Dienste für die Kinder- und Jugendhilfe, für die Therapiezentren, Kindertagesstätten, Fahrdienste und die Angebotspalette für Menschen im Autismus-Spektrum zuständig, bis ich 2022 das Amt des Geschäftsführers übernommen habe.
Was mich bis heute am ASB begeistert, ist die große Vielfalt unserer Arbeit und der unmittelbare Bezug zu hilfebedürftigen Menschen in der Region. Wir gestalten soziale Angebote nicht abstrakt, sondern ganz konkret für Kinder, Familien, Jugendliche und Menschen mit Unterstützungsbedarf. Zu sehen, dass unsere Arbeit im Alltag wirklich ankommt und Lebensqualität schafft, ist ein starker Antrieb.
Welche Werte des ASB sind Ihnen besonders wichtig, gerade in Bezug auf Familien und Kinder, und welche Angebote finden besonders großen Anklang?
Der ASB steht für Menschlichkeit, Solidarität und Verlässlichkeit. Wir begegnen den Menschen auf Augenhöhe, was bedeutet partnerschaftlich und respektvoll, ganz unabhängig von ihrem Status, also von Herkunft, Glaube, Geschlecht oder Lebenssituation.
Besonders beliebt sind die Plätze in unseren Kindertagesstätten. Auch die Angebote für Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigung werden stark nachgefragt. Wichtig für unsere Klienten ist im Bereich der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe die Kindergarten- und Schulbegleitung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bestens ausgebildet in der Begleitung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen z.B. im Autismus-Spektrum. Sehr große Nachfrage erfährt unser neu gegründetes Kinderkompetenzzentrum KiKo. Es präsentiert eine breite Palette von Dienstleistungen, die Beratung, Begleitung, Förderung und Therapie umfassen. Eltern schätzen beim ASB vor allem die fachliche Qualität und die individuelle Zuwendung.
Gibt es spezielle Projekte oder Programme in Heilbronn, die Familien direkt unterstützen?
Ja, wir haben in Heilbronn eine ganze Reihe von familiennahen Projekten. Einer der wichtigsten Aspekte für junge Familien ist oft die verlässliche Betreuung ihrer Kinder. Wir haben, um nur ein Beispiel zu nennen, eine betriebliche Kindertagesstätte, die übrigens von der Bertelsmann-Stiftung ausgezeichnet wurde, die ohne Schließtage auskommt. Auch Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren gibt es bei uns. Die KiJuB bietet Eltern – speziell aus dem Raum Heilbronn – neben fachlich qualifizierter Beratung an, sich mit anderen Erziehungsberechtigten auszutauschen. Dafür gibt es die sogenannten „Elterntreffs“. Zeitweise begleiten unsere pädagogischen Kollegen diese Treffen und geben Eltern wertvolle Tipps für herausfordernde Alltagssituationen.
Wie reagiert der ASB auf aktuelle Herausforderungen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder gesundheitliche Prävention für Kinder?
Diese Themen beschäftigen uns wirklich intensiv. Wir strukturieren unsere Angebote so, dass Familien im Alltag entlastet werden. Deshalb bauen wir flexible Betreuungsformen und verlässliche Betreuungszeiten weiter aus, stärken Ganztagsangebote und achten auf eine sehr gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Übrigens auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Hinsichtlich der Gesundheitsprävention für Kinder legen wir ein besonderes Augenmerk auf frühzeitige Förderung mit vernetzten Unterstützungsstrukturen und sind sehr stolz auf das interdisziplinäre therapeutische Know-how unserer Einrichtungen. Bei allem, was wir tun, arbeiten wir eng zusammen mit Eltern, Schulen und Fachstellen. Prävention bedeutet für uns, Kinder ganzheitlich, mit all ihren Facetten, in den Mittelpunkt zu stellen: körperlich, seelisch und sozial.
Welche Rolle spielt Zappelino als langjähriger Medienpartner für den ASB?
Zappelino ist für uns ein sehr verlässlicher und glaubwürdiger Medienpartner. Das Magazin erreicht genau die Menschen, für die unsere Angebote gedacht sind, und genießt großes Vertrauen. Diese Nähe zur Lebensrealität von Erziehungsberechtigten, Bezugspersonen und Kindern macht die Zusammenarbeit für uns besonders wertvoll.
Welche Vorteile sehen Sie darin, Ihre Projekte über Zappelino zu präsentieren?
Über Zappelino können wir unsere Angebote nicht nur bewerben, sondern auch erklären und einordnen. Familien erhalten verständliche, gut aufbereitete Informationen und können leichter erkennen, ob ein Angebot zu ihrer Situation passt. Das ist deutlich wirkungsvoller als anonyme, rein klassische Werbung. Außerdem erreicht Zappelino eine breite Zielgruppe. Die Leserschaft erstreckt sich von jungen Erwachsenen über Eltern und Großeltern bis hin zu fachspezifischen Experten.
Wie unterstützt diese Zusammenarbeit dabei, neue Zielgruppen zu erreichen?
Zappelino erreicht Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen, partnerschaftlichen Konstellationen und Altersgruppen. Dadurch werden auch Menschen auf den ASB aufmerksam, die unsere Angebote vielleicht noch nicht kannten, sie aber gut gebrauchen können.
Wie wichtig ist die Kombination aus Print und Online für Sie?
Entscheidend ist für uns die Kombination beider Kommunikationskanäle. Print bietet Ruhe, Verlässlichkeit und Tiefe, während Online eine größere Aktualität und Reichweite ermöglicht. Gemeinsam sorgen beide Kanäle dafür, dass Informationen dort ankommen, wo Familien sie wahrnehmen können. Egal, ob zu Hause, unterwegs, in Papierform oder digital.
Warum würden Sie anderen Organisationen einen langfristigen Medienpartner wie Zappelino empfehlen?
Vertrauen braucht Zeit. Ein langfristiger Medienpartner kennt die Zielgruppe, wächst mit ihr und ermöglicht kontinuierliche, glaubwürdige Kommunikation. Wer Familien erreichen möchte, profitiert enorm von dieser Beständigkeit. Zappelino ist dafür ein sehr gutes Beispiel und wir sind dankbar für die langjährige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.


