Das Erfahrungsfeld EINS+ALLES in Welzheim über besondere Erlebnisse, gelebte Inklusion und die langjährige Partnerschaft mit Zappelin. Seit vielen Jahren begleitet das Erfahrungsfeld EINS+ALLES in Welzheim Wald Zappelin als treuen Anzeigenpartner. Anlässlich der 25-jährigen Jubiläums möchten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Das Erfahrungsfeld EINS+ALLES
begeistert seit vielen Jahren Familien, Schulklassen und Gruppen. Was macht Ihr Erfahrungsfeld aus Ihrer Sicht so einzigartig?
Das EINS+ALLES Erfahrungsfeld der Sinne ist weder klassischer Freizeitpark noch Museum. Wir verstehen uns als einen besonderen Ort, an dem Menschen sich selbst, aber sich auch gemeinsam mit anderen, in der Natur neu entdecken können. Unsere Sinnesstationen auf dem WunderWeg im Wald oder in unserem Aktionshaus Rote Achse laden dazu ein, Dinge auszuprobieren, zu staunen, zu fühlen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei geht es nicht um Leistung oder Geschwindigkeit, sondern um das bewusste Erleben. Was unser Erfahrungsfeld besonders macht, ist die Verbindung aus Natur, Kunst, Sinneserfahrung und gelebter Inklusion.
Jeder Besuch verläuft anders, denn jeder Mensch erlebt die Welt mit seinen eigenen Sinnen.
Bei Ihnen stehen das Entdecken und Erleben mit allen Sinnen im Mittelpunkt. Welche Erfahrungen oder Aha-Momente sollen Ihre Besucherinnen und Besucher nach einem Tag bei Ihnen mit nach Hause nehmen?
Wir wünschen unseren Gästen, dass sie die Welt für einen Moment wieder mit der Neugier eines Kindes betrachten können. Oft erleben wir, dass Menschen plötzlich feststellen, wie wohltuend es ist, das Smartphone einmal in der Tasche zu lassen, barfuß über verschiedene Untergründe zu gehen, sich bewusst zu spüren oder einem Klang nachzuhören. Viele melden uns am Ende ihres Besuchs zurück, dass sie entschleunigt nach Hause gehen. Wenn es uns gelingt, wieder bewusster wahrzunehmen – sich selbst, die Mitmenschen und die Natur –, dann hat das EINS+ALLES seinen Zweck erfüllt.
Das Erfahrungsfeld wird als Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) betrieben. Inklusion ist bei Ihnen kein Zusatzangebot, sondern ein selbstverständlicher Teil des Konzepts. Wie erleben Sie dieses Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung im Alltag?
Inklusion beginnt dort, wo sie selbstverständlich wird. Genau das erleben wir jeden Tag. Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten mit uns Seite an Seite, wir begegnen uns auf Augenhöhe und sie bringen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten ein. Für unsere Gäste ist das keine besondere Attraktion, sondern gelebter Alltag. Und gerade darin liegt das Besondere an unserer innovativen Sozialarbeit: Berührungsängste verschwinden, Begegnungen entstehen ganz natürlich und zeigen, dass Vielfalt unser Zusammenleben bereichert.
Menschen mit Behinderung gestalten das Erfahrungsfeld aktiv mit. Welche Rolle spielen sie im täglichen Betrieb – und was können Besucherinnen und Besucher aus diesen Begegnungen mitnehmen?
Die uns anvertrauten Menschen sind in unserer Einrichtung in fast allen Bereichen tätig – sie begrüßen Gäste, pflegen mit der Garten- und Waldwerkstatt das Gelände, sind in der TierOase mitverantwortlich für deren Pflege, unterstützen in der Gastronomie, arbeiten im Service oder wirken bei Veranstaltungen mit. Sie prägen die Atmosphäre im EINS+ALLES ganz entscheidend. Besucherinnen und Besucher erleben dabei Menschen nicht über ihre Einschränkungen, sondern lernen ihre Persönlichkeit, ihre Fähigkeiten und ihre Herzlichkeit kennen. Solche Begegnungen verändern oft den Blick auf Inklusion nachhaltiger, als jede theoretische Erklärung.
Gibt es Attraktionen oder Stationen, die bei Ihren Gästen besonders beliebt sind oder die Ihnen persönlich besonders am Herzen liegen?
Unsere bunten LandArt-Stationen, bei denen man auf dem WunderWeg in eine eigene Welt eintauchen und selbst Teil der Erfahrung werden kann, sind sehr beliebt, ebenso die Murmelbahn, die Hängematten oder unser Niedrigseilgarten. Auch die Tiermasken und die Galerie der Menschenfreunde sind gern fotografierte Stationen. Ganz besondere Erlebnisse gibt es in unserem Dunkelgang, den wir auch sonntags als offenes Programm anbieten.
Persönlich liegen uns aber vor allem die Orte am Herzen, an denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen oder gemeinsam etwas entdecken. Oft sind es gar nicht die spektakulärsten Stationen, sondern die kleinen Momente des gemeinsamen Staunens, die lange in Erinnerung bleiben.
Wie entwickeln Sie Ihr Angebot weiter, damit sowohl Stammgäste als auch Erstbesucher immer wieder Neues entdecken können? Worauf dürfen sich Ihre Besucherinnen und Besucher in dieser Saison besonders freuen?
Das EINS+ALLES ist ständig in Bewegung. Jedes Jahr entstehen neue Sinnesstationen, Kunstwerke oder Veranstaltungsformate. Gleichzeitig entwickeln wir bestehende Bereiche behutsam weiter. Uns ist wichtig, dass sich unser Erfahrungsfeld organisch entwickelt und dabei seinen besonderen Charakter bewahrt.
In dieser Saison dürfen sich unsere Gäste besonders auf die neuen inklusiven Elemente unseres Spielraums „Der UrSprung“ freuen. Mit Windspielen, Partnerschaukel, Balancierscheibe, Feuertipi, Riechgarten, Rollstuhlwippe und Rollstuhlschaukel stehen die Elemente Erde, Feuer und Luft im Fokus. Balancieren, klettern oder eigene Grenzen ausloten – der Aktionsplatz lädt dazu ein, Mut und Geschick spielerisch zu erproben.
Auch auf dem „WUNDERWEG“ im Wald gibt es Neues zu entdecken, wie etwa die KreisBahn, die zum Perspektivwechsel einlädt oder die WildWutz, nach der man Ausschau halten kann.
Am 26. September laden wir zum interaktiven Stationentheater „Maskenreich“ ein, ein abendliches Veranstaltungsformat für Erwachsene, das sich spielerisch und überraschend mit dem Thema Selbstbestimmung und Rollenbildern auseinandersetzt.
Für die ganze Familie findet am 11. Oktober unser jährliches KunstSinnFestival statt: ein bunter Tag voller Musik, Kunst und Kultur mit Theater-Performance, Akrobatik, Tierbegegnungen, Mitmach-Aktionen, Bio-Kaffeebar und vielen kulinarischen Angeboten.
Von Ende Oktober bis zum 20. Dezember heißt es dann an den Wochenenden wieder „EINS+ALLES leuchtet!“ – sanfte Lichterpfade führen durch den nächtlichen WunderWeg im Wald, vorbei an liebevoll illuminierten Stationen und bieten ein entspanntes, stimmungsvolles Erlebnis.
Es gibt also immer wieder neue Anlässe, das EINS+ALLES aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.
Sie begleiten Zappelino bereits seit vielen Jahren als Anzeigenkunde. Was hat Sie damals von einer Zusammenarbeit überzeugt – und warum setzen Sie auch heute noch auf unser Familienmagazin?
Zappelino erreicht genau die Personen, für die EINS+ALLES ein besonderes Ausflugsziel ist: Menschen, die gemeinsam Zeit verbringen und etwas Sinnvolles erleben möchten. Uns gefällt, dass das Magazin regional verwurzelt ist und mit viel Herz gestaltet wird. Über viele Jahre ist daraus eine vertrauensvolle Partnerschaft entstanden.
Zappelino erreicht Familien mit Kindern in der Region seit 25 Jahren zuverlässig. Welchen Mehrwert bietet Ihnen diese Zielgruppe, und warum ist Zappelino für das Erfahrungsfeld EINS+ALLES ein passender Partner?
Familien gehören zu unseren wichtigsten Besuchergruppen. Sie suchen gemeinsame Erlebnisse, die sie verbinden, anstatt nur zu konsumieren. Genau dafür steht EINS+ALLES. Zappelino spricht diese Familien seit vielen Jahren authentisch an und genießt großes Vertrauen in der Region. Deshalb passt die Zusammenarbeit so gut zu uns. Wir freuen uns, wenn wir über Zappelino immer wieder Familien erreichen, die unser Erfahrungsfeld vielleicht zum ersten Mal entdecken – und oft viele Jahre lang immer wiederkommen.
Wir gratulieren Zappelino herzlich zum 25-jährigen Jubiläum und bedanken uns für die langjährige, wertschätzende Partnerschaft. Wir wünschen weiterhin viele inspirierende Ideen, begeisterte Leserinnen und Leser und viel Freude dabei, Familien miteinander zu verbinden.
Herzlichen Dank für das Interview und ebenso für die langjährige, vertrauensvolle und stets positive Zusammenarbeit!

